Patienten-Notruf- und Überwachungssystem

Die Betreuung von Menschen, die aufgrund demenzbedingter Fähigkeitsstörungen, geistiger Behinderungen oder psychischer Erkrankungen in ihrer Alltagskompetenz stark eingeschränkt sind, fordert von den Angehörigen ein hohes Maß an persönlichem Einsatz und Verantwortung. Betroffene bringen sich selbst und ihr Umfeld aufgrund der zeitlichen und örtlichen Desorientierung und der mangelnden Einschätzung von Gefahren durch unkalkulierbares Handeln oft in lebensbedrohliche Situationen. Ihre Angehörigen bringen sie damit oft an den Rand der Verzweiflung und an die Belastungsgrenzen. „Da steht dann mitten in der Nacht die Polizei vor der Tür, weil Opa leicht bekleidet in der Stadt umher irrte. Ein anderes mal rückte die Feuerwehr, mit allem was sie so aufzubieten hatte, an, weil er den Herd vergessen hatte. Vergangene Woche klopften die Nachbarn wie wild an der Tür, weil es im ganzen Treppenhaus nach Gas roch.“ Es war reine Glücksache, dass bisher nichts ernstes passiert ist.

Ein neues Patienten-Notruf- und Überwachungssystem bietet jetzt den Angehörigen Unterstützung und dem Betroffenem ein hohes Maß an Sicherheit. Alle möglichen Gefahren, die durch Weglaufen, Feuer, Erdgas, Kohlenmonoxid, Ausfall der Heizung, Wasser, usw., entstehen können, werden von Sensoren überwacht und per Funk an eine lokale Notrufzentrale, die in einem Nebenraum einfach an eine Steckdose angeschlossen wird, gemeldet. Ein Alarm, z.B. wenn der Betroffene die Wohnung verlässt, wird per Mobilfunk an eine oder mehrere Telefonnummern weitergeleitet. Wenn die Notrufzentrale den zuerst Angerufene nicht erreicht, werden in einer vorher festgelegten Reihenfolge, alle weiteren Rufnummern angerufen. Die Meldung erfolgt per Textansage oder SMS. Das vollautomatisch arbeitende und sich selbst überwachende System wird laut Hersteller komplett und betriebsbereit geliefert. Die geringfügige Montage der Sensoren wird von einem ortsansässigen Installateur oder in Eigenregie durchgeführt. Die Montage erfolgt ohne Beschädigung der Türen oder von außen, z.B. im Treppenhaus, sichtbare Komponenten. Der Hersteller bietet ein ausbaufähiges Basispaket inklusive Inbetriebnahme, zwei Jahre Gewährleistung und kostenloser Hotline an. Patienten können somit wirkungsvoll vor den Folgen ihres krankheitsbedingten unkontrollierten Handels geschützt werden und Angehörige können mit gutem Gewissen ruhig schlafen und werden nur bei unmittelbarer Gefahr benachrichtigt.